Nervenkekse der hl. Hildegard von Bingen

Nervenkekse der heiligen Hildegard von
Bingen vor

Die heilige Hildegard von Bingen empfiehlt energiespendende
Nervenkekse, weil sie \"alle Verbitterungen deines Herzens und Gemütes
beheben\". 3 bis 5 Kekse täglich helfen beim Aufbau der Kräfte, der
allgemeinen Stärkung, bei Konzentrationsschwäche, beim Ausleiten der
Gifte, bei  schweren Erkrankungen z.B. Krebs oder bei chronischem
Müdigkeitssyndrom, aber auch bei Schüchternheit und Gehemmtheit. Die
Kekse werden aus Dinkelmehl, Muskatnuss, Zimt, Nelken, süßen Mandeln,
Butter und Ei gebacken.

Dinkelmehl ist ein wichtiger Eiweißlieferant. 1,3 kg Dinkelmehl
enthalten 200 g pflanzliches Eiweiß, bedeutend mehr als Weizen und
bedeutend mehr Eiweiß als Fleisch. Vor allem ist es auch ein
preisgünstigerer Eiweißlieferant als Fleisch, denn das Mehl kostet ca.
2 bis 3 Euro, während die Menge Fleisch, die es braucht, um die
gleiche Menge Eiweiß zu erhalten, 20 bis 30 Euro kosten würden. Das
Dinkelmehl schmeckt fein nussartig. Es stärkt die Konzentration und
die Merkfähigkeit.

Muskatnuss enthält ätherische Öle und gehört zu den Wintergewürzen,
die auch wärmen. Sie enthält Terpene und Myristicin, das
verantwortlich ist für den Muskatgeschmack. Die Volksmedizin verwendet
die Muskatnuss zur Behandlung von Rheuma (in Salben und Cremes
enthalten), zur Behandlung von anderen Stoffwechselerkrankungen und
wird als allgemeines Aufbaumittel geschätzt.
Man muss dazu sagen, dass Muskatnuss  in hohen Mengen giftig ist, sie
werden aber in unserem Rezept nicht erreicht.

Zimt war ebenfalls von der heiligen Hildegard hoch geschätzt. Sie hat
erkannt, dass Zimt eine allgemein stärkende Wirkung hat. Zimt enthält
ätherische Öle, die für den Magen-Darm-Trakt sehr wichtig sind. Bei
Magengeschwüren sollte allerdings Zimt gemieden werden. Ansonsten ist
Zimt ein wichtiges Mittel auch bei hormonellen Störungen beider
Geschlechter. Bei den Frauen wirkt Zimt außerdem auch bei
Blutungsstörungen. Zimt wirkt bei Diabetes, bei Gicht und Malaria.
Eine tägliche Gabe von nur 1 g Zimt wirkt als Vorbeugung gegen
Diabetes II und zur Verbesserung der Stoffwechselleistung.

Gewürznelken enthalten ätherische Öle, vor allem Eugenol, das ein
wichtiges Mund-Rachen-Desinfektionsmittel ist. In der Notheilkunde
werden  Nelken bei akuten Zahnschmerzen empfohlen. Nelkenöl auf den
kranken Zahn gegeben, mildert sofort den Schmerz. Früher wurden
Nelkenketten getragen zum Schutz gegen die Ansteckung bei Pest.

Die Gewürznelke ist ein universelles Stärkungsmittel und ist gut für
die Nerven. Die heilige Hildegard empfiehlt sie speziell bei
Ohrensausen und bei klopfendem Kopfschmerz, der sehr gerne auftritt,
wenn der Blutdruck zu hoch ist.

Energiespendende Nervenkekse nach der heiligen Hildegard

1250 g Dinkelmehl,
500 g Butter,
300 bis 400 g Rohrzucker,
400 g süße Mandeln (gemahlen),
4 Eigelb,
2 ganze Eier,
50 g Zimt (gemahlen),
50 g Muskatnuss (gemahlen),
15 g Gewürznelken (gemahlen),
1/2 TL Salz,
Wasser

Aus den Zutaten einen geschmeidigen Teig kneten, etwa 5 mm dick
ausrollen und Plätzchen ausstechen. Auf das Backblech legen und 20 bis
25 Minuten bei Mittelhitze backen.



Haselnuss schälen

In einer Bratpfanne ohne Fett ein paar Minuten rösten. Die erkalteten
Nüsse zwischen den Händen reiben. Die Schalen fallen dann ab.


Mandeln schälen

Mandeln für ca. 15 Minuten in kochendes Wasser legen. Danach lassen
sich die Schalen ganz leicht entfernen.


Walnüsse

Walnüsse werden reif oder unreif, getrocknet oder geröstet verwendet.
Reife Walnüsse werden als Dessertnüsse gegessen und für Konfekt,
Gebäck, Salate und vegetarische Gerichte verwendet.


Nusshörnchen

Teig:
640 g Mehl,
160 g Butter,
200 g Zucker,
20 g Hefe,
3 Eier,
1 Prise Salz,
1 Orange (Saft)

Füllung:
100 g Walnüsse (fein gehackt),
1/2 TL Zimtpulver,
100 g Zucker

Zum Bestreichen:
1 Eigelb

Das Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Vertiefung
drücken. Die Hefe in etwas Wasser auflösen, in die Vertiefung
schütten, mit etwas Mehl vermischen und an einem warmen Ort 1 Stunde
gehen lassen.

Salz, geschmolzene Butter, die mit Zucker verquirlten Eier und den
Orangensaft mit dem Mehl und dem Vorteig verarbeiten. Mit einem Tuch
zudecken und nochmals an einem warmen Ort 2 Stunden gehen lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte rund, ca. 2 mm dick,
ausrollen. Die Teigplatte in Dreiecke schneiden (zunächst halbieren,
dann vierteln etc.).

Für die Füllung Walnüsse, Zimtpulver und Zucker vermischen und auf
jedes der Dreiecke streuen. Das Dreieck zur Spitze hin aufrollen und
auf ein Backblech legen. Die Enden dabei biegen, so dass ein Halbmond
entsteht. Mit Eigelb bestreichen und in dem auf 180 Grad vorgeheizten
Backofen 20 Minuten backen.


Hildabrötle


Teig:
300 g Mehl,
150 g Butter,
120 g Zucker,
1/2 Vanillestange,
1 Ei,
2 EL Aprikosen-Marmelade

Glasur:
125 g Puderzucker,
2 EL Zitronensaft

Zucker mit dem Ausgekratzten einer halben Vanillestange vermischen.
Mehl auf eine Arbeitsfläche sieben. Butter in kleine Würfel hacken,
zusammen mit dem Zucker und Ei unter das Mehl arbeiten. Den Teig ca.
30 Minuten kühl ruhen lassen.

Den Teig ca. 1/4 cm dick ausrollen, mit runden Förmchen (ca. 5 cm
Durchmesser) ausstechen und auf ein eingefettetes Backblech setzen.
Bei der Hälfte der Plätzchen wird mit einem kleineren Förmchen die
Mitte ausgestochen, so dass Ringe entstehen. In dem auf 180 Grad
vorgeheizten Backofen ca. 30 Minuten backen.

Nach dem Backen die ganzen Plätzchen mit erwärmter Marmelade
bestreichen und jeweils einen Ring darauf setzen und leicht andrücken.

Für die Glasur Puderzucker mit Zitronensaft anrühren und die Ringe
damit überziehen.



Aroser Zimetpitteli

150 g Butter,
170 g Zucker,
2 Eier,
Salz,
170 g Haselnüsse (gemahlen),
1 gestr. EL Zimtpulver,
140 g Mehl,
2 EL Sauerrahm

Zum Bestreuen:
3 EL Zucker

Alle Zutaten nach und nach miteinander vermengen. Es muss ein
geschmeidiger Teig entstehen, den man auf ein mit Backpapier belegtes
rechteckiges Kuchenblech streicht. Die zweite Zuckerportion darüber
streuen und in dem auf 180 Grad vorgeheizten Backofen ca. 30 Minuten
backen. Noch warm in Rauten schneiden.



Muskatbrötli

250 g Mandeln (geschält und gerieben),
250 g Zucker,
1/2 TL Zimtpulver,
1 Msp. Nelkenpulver,
1 Msp. Muskatblüte,
1 Msp. Muskatnuss (gerieben),
1 EL Mehl,
3 Eiweiß (steif geschlagen)

Alle Zutaten in der angegebenen Reihenfolge miteinander verrühren,
zuletzt das geschlagene Eiweiß unterheben. Ein Kuchenblech mit
Backpapier auslegen. Esslöffel große Portionen des Teigs mit Abstand
darauf geben, etwas platt drücken.  In dem auf 150 Grad vorgeheizten
Backofen 30 Minuten backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen.

Englische Teebiskuits

Teig:
2 EL Sultaninen,
2 EL Mehl,
125 g Zucker,
125 g Butter,
1 EL Orangeat (gehackt),
1 EL Zitronat (gehackt),
2 EL Mandeln (gerieben),
1 Zitrone (abgeriebene Schale),
125 g Mehl,
1 Prise Salz,
6 Eiweiß (steif geschlagen)

Glasur:
2 EL Puderzucker,
1 Vanillestange (ausgekratztes Mark),
1 Eiweiß,
2 EL Amaretto oder 1 EL Zitronensaft


Sultaninen im Mehl wenden, Zucker und Butter schaumig rühren, Früchte
und Nüsse beigeben.

Das Mehl mit dem Salz vermischen, darüber sieben, alles zu einem Teig
verarbeiten, die Eiweiße darunter ziehen.

In Konfekttüten oder Muffins-Förmchen füllen, in dem auf 180 Grad
vorgeheizten Backofen 20 Minuten backen.

Für die Glasur die Zutaten miteinander vermischen und auf die
erkalteten Biskuits streichen.



Haselnussstängeli

250 g Haselnüsse (geschält und gemahlen),
250 g Zucker,
250 g Butter,
1/2 TL Salz,
375 g Mehl,
2 Eier,
4 Eigelb

Zum  Bestreichen:
2 Eigelb

Nüsse, Zucker, Butter, Salz, Mehl, Eier und die 4 Eigelb miteinander
zu einem Teig verarbeiten. Daraus fingerdicke und -lange Stängelchen
formen. Auf zwei mit einem Backpapier ausgelegte Kuchenbleche legen.
Mit dem Eigelb bestreichen und in dem auf 180 Grad vorgeheizten 25 bis
30 min. backen.


 Rechtlicher Hinweis

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