Tuatha de Dannann

Die Geschichte der Tuatha de Dannann

Am Morgen von Beltane vor sehr langer Zeit landete der Clan der Göttin Anu, die auch die Tuatha de Danann genannt wurden, an der Küste von Erinn, dem heutige Irland, in der Provinz Cornnacht. Nach ihrer Ankunft verbrannten sie ihre Schiffe, weil sie das Land nicht wieder verlassen wollten. Der Rauch, der durch die brennenden Schiffe entstand, bildete eine so große Wolke, dass sie für drei Tage die Sonne verdunkelte.
Bei ihrer Landung brachten die Tuatha de Dannann vier ihnen heilige Insignien  mit. Das war  das Schwert von Nudara aus Findias, dessen flammender Klinge keiner entkommen kann, aus Gorias hatten sie den Speer des Sonnengottes Lugh, den Sohn von Anu ( Danu oder auch Dana), der Mutter des Göttlichen Geschlechtes, bei sich. Ein weiterer wichtiger Talisman war der großen Kessel Dagdas, dem Allvater der Tuatha, den sie aus Murias mitbrachten. Dank dieses Kessels, der auch Kessel der Wiedergeburt oder auch Nimmerleer genannt wurde, musste keiner, der unter seinem Schutz stand, Hunger leiden. Er konnte aber auch die toten Krieger wieder ins Leben zurückholen. Des weiteren hatten sie den Stein des Schicksals, der aus  Falias stammte, und der aufschrie, wenn der wahre Hochkönig ihn berührte, bei sich.


Als sich nach drei Tagen dann die Wolken verzogen, trafen die Tuatha auf das dort lebende Volk der Tanne Bolg, die über Nord und Süd Munster und über Cornnacht herrschten, so wie die Tanne Domnann, die Ulster  für sich in Anspruch nahmen. Weil keiner dieser Stämme die Tuatha begrüßte, nahmen die Kinder der Göttin Anu die Gespräche zur Vermittlung zwischen ihnen auf. Da es aber keine gütliche Einigungen gab, endeten diese Gespräche in einer erbitterten Schlacht, in welcher der König Nuada der Tuatha de Danann einen Arm verlor. Nach 4 Tagen des Kampfes waren die Tanne Bolg  besiegt. Da sie sich aber als gute Kämpfer erwiesen, ließen  ihnen die Tuatha die Provinz Connaught und herrschten selber über den  Rest von Erinn (Irland).

Weil Nuada aber nach der Tradition der Tuatha wegen seiner Verletzung  und der damit verbunden Verunstaltung nicht länger König sein konnte, obwohl er siegreich in der Schlacht war, ging sein Platz an Breas. Da aber Breas sein Volk sehr leiden ließ, musste er die Macht wieder an Nuada zurückgeben, der inzwischen einen neuen Arm aus Silber erhalten hatte. Breas aber floh zu den  Tuatha Fomoren, und mit deren Hilfe wagte er den Angriff gegen die Tuatha de Dannann, doch auch in dieser zweiten Schlacht siegten die Túatha Dé Danann dank ihrer überlegenen Magie über die Fomoren. Während dieser Schlacht ließ Nuada sein Leben. So wurde Lugh neuer König der Túatha Dé Danann, da er sich in dieser Schlacht sehr verdient gemacht hatte. Nach Lugh wurde dann Dagda  der Großkönig der Tuatha de Danann und erhielt auch den Beinamen der Allvater.
Weil die Tuatha de Danann aber den Tanne Borg so überlegen waren, sagte man  über den Clan der Anu, dass sie überirdische Fähigkeiten besäßen und somit Magier und Götter seien.
Die Herrschaft der Kinder Anus währte aber nicht für immer, und so wurden sie von den Milesians besiegt, die Ihnen zwar erlaubten, in Erinn zu bleiben, aber nur, wenn sie sich in eine Welt unter der Erde zurückziehen würden.So kam es, dass der Meeresgott Manannan mac Lir den einstigen Herrschern ihre neuen Behausungen, die so genannten Side (Feenhügel), die sich unterhalb der Erde so wie der Seen befanden, zuwies. Dagda aber teilte das neu erhaltene Reich in vier neue Reiche ein und übergab sie seinen Söhnen, behielt aber weiterhin die Oberhand über das ganze Volk, das so zu den Feen wurde.

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